Dr.med.vet Stephan Hesselmann Kurfürstenstr. 134 46147 Oberhausen Tel.   0208 - 68 00 52 Mail  info@tierarzt-hesselmann.de
Wellensittich
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DIE TIERARZT-PRAXIS MIT
1794 wurden die ursprünglich aus Australien stammenden und zur Familie der Papageien gehörenden Wellensittiche von dem englischen Zoologen George Shaw erstmals erwähnt. Seit ca. 1840 werden Wellensittiche als Ziervögel gehalten und seit Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgreich gezüchtet. Als Schwarmtier ist es für den Wellensittich unnatürlich als Einzeltier gehalten zu werden. Wenn Sie einen glücklichen Wellensittich haben möchten, empfehlen wir zumindest einen tierischen Partner an Wellis Seite.
Impfungen Impfungen werden bei Wellensittichen nicht durchgeführt. Neu erworbene Tiere sollten auf Ernährungszustand, Gefieder-Qualität und Lebhaftigkeit im Verhalten untersucht werden. Ernährung Körnermischungen für Wellensittiche sollten in einer flachen großen Schale angeboten werden Auf Jodergänzung im Futter achten Der Hanfanteil im Futter sollte nicht mehr als 5% betragen Grundmischungen bestehen aus Hirse, Glanz und Negersaat Überprüfen Sie die tägliche Nahrungsaufnahme pro erwachsenem Wellensittich nur einen Teelöffel Körnermischung pro Tag füttern, sonst besteht die Gefahr, das die Tiere sehr schnell verfetten Kolbenhirse wird gerne angenommen, füttern Sie nie mehr als eine halbe Rispe pro Vogel am Tag bieten Sie dem Welli frisches ungespritztes Obst (Apfel, Banane, Melone, Weintrauben) an Gemüse wie Karotten, Paprika, Zucchini, Gurken, rote Beete oder Vogelmiere wird gerne genommen Als wichtige Kalziumquelle sollten Kalkgrittstein, Sepiaschalen, Muschelkalk immer zur Verfügung stehen Eine abwechslungsreiche Fütterung erspart die Zugabe von Vitaminpräparaten täglich frisches Trinkwasser in ausreichender Menge anbieten, Trinkschalen häufig heiß reinigen Vorsorge Tägliche Kontrolle der Futteraufnahme und des Kotabsatzes. Kontrolle von Menge, Form, Geruch und Beschaffenheit. Hier lassen sich schnell evtl. Krankheiten erkennen Wellensittiche mausern sich 2xjährlich. In dieser Zeit sind die Tiere besonders anfällig gegenüber Erkrankungen Krankheitssymptome Vögel leben mit einer strengen Hackordnung. Um diese Rangordnung aufrecht zu erhalten, überspielen Vögel evtl. Krankheitssymptome so lange wie möglich. Zeigt ein Vogel ernstzunehmenden Krankheitssymptome muss schnell gehandelt werden. Ein Vogel der 24 Stunden keine Nahrung zu sich nimmt verstirbt. Leider wird der Vogel oft sehr spät beim Tierarzt vorgestellt, meist erst dann, wenn er nur noch am Käfigboden sitzt. Anzeichen für eine Erkrankung sind gestörte Futteraufnahme vermehrte Schläfrigkeit vermehrtes Aufplustern Verlust der Stimme Veränderte Kotausscheidung längerfristige erhöhte Wasserausscheidung (viel Flüssigkeit um Kotwürstchen) Durchfall (ungeformter matschiger Kot) verfärbte Harnsäure (gelb oder grün statt weiß) sichtbare Spuren von Blut oder Schleim unverdaute Körnerbestandteile im Kot schmatzende Geräusche beim Kotabsatz Wir behandeln in unserer Praxis Vögel jeglicher Art