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Myxomatose / Kaninchenpest
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Die Myxomatose oder Kaninchenpest wird durch einen Pockenvirus verursacht. Hohe Infektionsgefahr besteht in Gebieten mit einem hohen Wildkaninchenbestand, eine Infektion mit Myxomatose endet in den meisten Fällen tödlich. Übertragung des Virus Im Frühjahr, wenn die Temperaturen langsam steigen und der Sommer vor der Tür steht beziehen viele Hauskaninchen ihr Außenquartier. Neben dem frischen Gras und den wärmenden Sonnenstrahlen drohen aber auch dort die Gefahren für eine Infektion. Myxomatose wird von den Wildkaninchen durch den Kaninchenfloh und Stechmücke auf unsere Haustiere übertragen. Aber auch Kaninchen die im Sommer nicht nach draußen können sind gefährdet. Das sollten Sie wissen: Stechmücken und Flöhe können in die Wohnung eingeschleppt werden Der Virus kann mehrere Monate in Insekten überleben Zutrauliche Wildkaninchen nicht berühren um eine Übertragung zu vermeiden Zucht- und Zierkaninchen sind dem Erreger gegenüber sehr anfällig Es können zwischen 40 und 90 % der Wildkaninchen befallen sein Höchste Infektionsgefahr von Mai – September Durch klimatische Veränderungen besteht ganzjährige Infektionsgefahr Alle Hauskaninchen sollten unbedingt geimpft werden. Eine Auffrischung bei Erstimpfung nach 4 Wochen und dann alle 6 Monate. Vorsorge Ünterstützung durch regelmäßige Entwurmung Anbringen von Fliegengittern um das Eindringen von Stechmücken zu vermeiden Grünfutter 24 Std bei -18 Grad einfrieren. Verhindert das Einschleppen von Stechinsekten Impfung der Tiere gegen Myxomatose ab 4. – 6. Lebenswoche Auffrischung bei Erstimpfung nach 4 Wochen dann 6 Monate Impfung gegen RHD (Chinaseuche) ab der 4. Lebenswoche möglich Auffrischung jährlich Symptome Die Inkubationszeit der Myxomatose / Kaninchenpest liegt bei 3 - 5 Tagen. Entzündete und geschwollene Augenlider Die Augen tränen Augen sondern Eiter ab, die Augen verkleben und das Tier erblindet Mund, Nase Ohren und Genitalien schwellen an Wasser- und Nahrungsaufnahme wird verweigert Knotenbildung an der Haut und Unterhaut. An den Ohren deutlich zu erkennen Bildung von pockenartigen Knötchen an Augenrändern, Lippen, Ohren, Genitalbereich Obwohl es teilweise zur Selbstheilung kommt, ist das Tier weiterhin mit der tödlichen und ansteckenden Krankheit infiziert.
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