Dr.med.vet Stephan Hesselmann Kurfürstenstr. 134 46147 Oberhausen Tel.   0208 - 68 00 52 Mail  info@tierarzt-hesselmann.de
Katzen - schnurrende Mitbewohner mit gesundem Ego
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09:00 - 12:00 Uhr 15:00 - 19:00 Uhr
Mo - Fr Terminsprechstunde von 12:00 - 15:00 Uhr Sa 09:00 - 12:00 Uhr Notfallsprechstunde: So 10:00 - 12:00 Uhr  
Vor ca. 6000 Jahren trat die Katze in das Leben der Menschen, ihre Beliebtheit hatten sie ihrem Jagdgeschick zu verdanken. Etwas 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung begann die Domestizierung der Katze in Ägypten, deren Status bis zur Verehrung als Gottheit Bastet, ein Frauenkörper mit Katzenkopf, reichte. Der Jagdtrieb der Katzen wurde zum Schutz der Kornkammern gegen Ratten, Mäuse und Vögel eingesetzt, Tempelkatzen wurden nach ihrem Tod einbalsamiert und auf Tierfriedhöfen begraben bzw. mit in den Grabkammern bestattet. Die Katze gilt aber auch als Begleiterin von Hexen und Zauberern, schwarzen Katzen wurde die Verkörperung des Bösen mit magischen Kräften und Auslöser von Krankheiten nachgesagt. Viele Mythen drehen sich um unsere schnurrenden Mitbewohner. Heute leben mehr als 7 Millionen Stubentiger in deutschen Haushalten, wobei die Katze sich selbst immer treu geblieben ist, sie ordnet sich keiner Hierarchie unter und wenn sie gehorcht, dann wollte sie gerade gehorchen.
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Termine Hausbesuche nach Vereinbarung
Impfungen Grundimmunisierung ab 9. Lebenswoche    Panleukopenie, Katzenschnupfen ab 12. Lebenswoche    Panleukopenie,     Katzenschnupfen,    Tollwut Auf Wunsch      Katzenleukose ( beachten Sie die Nebenwirkungen ) Nachimpfungen Jährlich    Panleukopenie, Katzenschnupfen, Tollwut auf Wunsch    Tollwut mit 3 jährigem Wirkschutz, setzt die gesamte    Grundimmunisierung voraus! Die weiteren Auffrischungen sollten Sie regelmäßig jährlich durchführen lassen. Für einen wirksamen Schutz bedarf es der gesamten Grundimmunisierung und der regelmäßigen Impfauffrischung! Bei Auslandsreisen beachten Sie bitte die Einreisebestimmungen der Länder. Bedingungen für die Impfung Entwurmung 7-10 Tage vor der Impfung Parasitenbefall muss vor der Impfung beseitigt werden das Tier muss klinisch gesund sein
Wann ist meine Katze alt und was muss beachtet werden.
Krankheitssymptome Es gibt verschiedene Symptome die auf eine Krankheit hindeuten, in jedem Fall sollten Sie ihre Katze bei einem Tierarzt vorstellen, wenn Sie Veränderungen an Körper, Haut, Verhalten und Motorik beobachten. Appetitlosigkeit Fieber übermäßige Wasseraufnahme anhaltender Durchfall oder Erbrechen Probleme oder Schmerzen beim Absetzen von Urin und Kot Gewichtsabnahme Krämpfe Schuppenbildung Lustlosigkeit vermehrtes Aufsuchen der Katzentoilette anhaltender Husten/Niesen/Würgen Haarausfall / kahle Stellen im Fell häufiges Beißen / Kratzen an der Haut Verkrustungen an der Haut Atembeschwerden  Humpeln, Lähmungen, Berührungsschmerzen angeschwollener Bauch Verklebte Nase und Augen Flüssigkeit- und/oder Blutaustritt aus Körperöffnungen Ein Anzeichen von Fieber können Appetitlosigkeit und Lustlosigkeit sein. Messen Sie bei Anzeichen die Körpertemperatur der Katze, die 38,3°C - 38,8° C betragen sollte. Konsultieren Sie in jedem Fall bei Veränderungen ihren Tierarzt, Vorsorge ist besser als die Zumutung einer verschleppten Krankheit.  
Ernährung Eine gesunde und ausgewogene Ernährung von Katzen fördert die Gesundheit und eine schlechte Ernährung kann zu bestimmten typischen Krankheiten führen. Artgerechte Fütterung der Katze. Der Hauptbestandteil des Futters sollte Fleisch sein Anpassung des Futters an Alter und Haltung Füttern Sie Nieren schonendes Futter um das Auftreten einer chronischen Niereninsuffizienz nicht zu fördern Vermeiden Sie Übergewicht bei der Katze Weitere Informationen zu Fütterung, Diätfutter und Allergikerfutter erhalten Sie in unserer Praxis.  
Vorsorge Als verantwortungsvoller Tierbesitzer sollten Sie alles dafür tun, um ihrer Katze ein möglichst langes und gesundes Leben zu ermöglichen. Vollständige Grundimmunisierung der Katze Beachten Sie die regelmäßige jährliche Impf-Auffrischung und Entwurmung (alle 3 Monate) Jährlicher Gesundheits-Check zur Früherkennung von Krankheiten Blutuntersuchung ab dem 7. Lebensjahr beim Gesundheits-Check, Test der Nierenfunktion Vermeiden Sie Übergewicht bei ihrer Katze
Haltung Die Katze stellt keine großen Anforderungen an die Haltung. Das Katzenklo sollte immer sauber sein Eine Haltung als Freigänger ist optimal für die Katze Sorgen Sie für Abwechslung Geben Sie der Katze die Möglichkeit ihren Jagd- und Spieltrieb auszuleben Ein Kratzbaum und andere Klettermöglichkeiten lassen das Katzenherz höher schlagen
Erziehung Die Erziehung der schnurrenden Samtpfote stellt den Halter vor eine echte Aufgabe. Oft erzieht die Katze ihren Halter ganz nach ihren Vorstellungen. Die Bestrafung einer Katze oder das Ausschimpfen ist nicht Ziel führend. Wasserpistolen werden oft empfohlen, aber die Katze merkt sich wer sie “abschießt”, im schlimmsten Fall führt dies zum Vertrauensverlust dem Menschen gegenüber Korrekturen müssen immer das richtige Maß haben, sie dürfen die Katze nicht verängstigen Bieten Sie der Katze Alternativen an, um das unerwünschte Verhalten zu vermeiden. Positives Bestärken von Verhalten funktioniert am Besten Haben Sie viel Geduld Viel Erfolg!
DIE TIERARZT-PRAXIS MIT
Katzen-“AIDS”- Felines Immundefizienz-Virus (FIV) erst seit 1986 bekannter Virus, eine Vorsorge durch Impfung besteht nicht! Felines Immundefizienz-Virus ist nah mit dem HIV-Virus verwandt, daraus resultiert der allgemeine Bezeichnung Katzen-AIDS Infektion erfolgt meist durch einen Biss, der Erreger verursacht eine Schwächung des Immunsystems. Das Krankheitsbild ist ähnlich der Katzenleukose. Risikogruppe sind unkastrierte Freigänger durch Infektion bei Revierkämpfen Symptome: Abszesse, Hautinfektionen, Lungenentzündung, chronische Bronchitiden, Fieber, Gewichtsverlust, Zahnfleisch- und Maulhöhlenentzündung
Chronische Niereninsuffizienz - CNI Nicht nur ältere Katzen erkranken an chronischer Niereninsuffizienz. Die Krankheit entwickelt sich unbemerkt und unsichtbar. Eine Heilung ist nicht möglich, aber das Fortschreiten der Krankheit kann eingedämmt werden. Hier finden sie weitere Informationen zur Chronische Niereninsuffizienz - CNI
Nicht nur ältere Katzen leiden oft an der dieser chronischen Krankheit, sondern auch bestimmte Rassen sind gefährdet