Dr.med.vet Stephan Hesselmann Kurfürstenstr. 134 46147 Oberhausen Tel.   0208 - 68 00 52 Mail  info@tierarzt-hesselmann.de
Kaninchen
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09:00 - 12:00 Uhr 15:00 - 19:00 Uhr
Mo - Fr Terminsprechstunde von 12:00 - 15:00 Uhr Sa 09:00 - 12:00 Uhr Notfallsprechstunde: So 10:00 - 12:00 Uhr  
copyright © 2015-2016 Dr.med.vet S. Hesselmann
Termine Hausbesuche nach Vereinbarung
DIE TIERARZT-PRAXIS MIT
Vor ca. 4000 Jahren entwickelten sich die Wildkaninchen auf der iberischen Halbinsel. Der wissenschaftliche Name „Oryctolagus cuniculus“ bedeutet „hasenartiger Gräber von unterirdischen Gängen“. Die Römer versuchten die Wildkaninchen als Nutztiere zu halten und zäunten große Flächen mit Kaninchenbestand ein, dieser Versuch wurde allerdings oft durch die Kaninchen „untergraben“, denn durch den Tunnelbau waren sie schnell wieder in der Freiheit. Die Domestikation der Kaninchen fand vermutlich ihren Anfang im Mittelalter, als Mönche begannen Kaninchen zum Zweck der Nahrungsbeschaffung zu halten. Impfung Die Impfung gegen RHD (Chinaseuche) wird einmal im Jahr vorgenommen und ab der 4. Lebenswoche möglich. In gefährdeten Gebieten sollte eine Auffrischung nach 3-4 Wochen erfolgen. Weitere Auffrischung erfolgt jährlich. Die Impfung gegen Myxomatose muss  alle 6 Monate erfolgen und wird ab der 4. bis 6. Lebenswoche erstmalig geimpft. Bei Erstimpfung nach 4 Wochen wiederholen. Weitere Informationen zur Myxomatose finden Sie hier. Ernährung Kaninchen benötigen sehr viel Rohfasern in ihrer täglichen Nahrung. Durch die schwach ausgeprägte Darmmuskulatur muss ausreichend Futter zur Verfügung stehen. Nur wenn genug Futter gefressen wird, kann auch ein Kotabsatz erfolgen. Die ausreichende Nahrungsaufnahme ist also ausschlaggebend für eine gesunde Verdauung. Grünfutter wie Karotten, Gurke, Petersilie, auch Süßgräser und Kräuter wie Löwenzahn, Spitzwegerich, Vogelmiere, Sauerampfer. Niemals feuchtes oder angewelktes Futter und im Frühjahr nicht zu große Mengen an frischem Grünfutter reichen. Obst kann in kleinen Mengen gefüttert werden. Vorsicht: sehr Energiereich! Rote Rüben und Futterrüben sind gute Nahrungsquellen. Vermeiden sie Zuckerrüben.  Handelsübliche Trockenfuttermischung sollten nie mehr als einen Esslöffel als tägliche Portion gefüttert werden. Größere Mengen führen zu Verdauungsproblemen und zur Verfettungen Es muss immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stehen. Ein gesundes Kaninchen mit einem Gewicht von 2 kg trinkt ca. 250 ml Wasser täglich. Vorsorge Kontrollieren Sie täglich den Kotabsatz des Tieres: zu wenig, zu kleiner und fester Kot aber auch breiiger, übel riechender Kotabsatz sind ernste Anzeichen einer Verdauungsstörung. Bitte suchen Sie sofort einen Tierarzt auf Schnelle Futterumstellung werden schlecht vertragen und können zu erheblichen Magen-Darmstörungen führen Der Hauptnahrungsteil des Kaninchens besteht aus frischem Heu. Achten Sie auf optimale Qualität. Schlechte Qualität oder Schimmelbildung führt zu schweren Gesundheitsschäden Vorsicht bei stark haarenden Tieren: Übermäßige Aufnahme von losen Haaren aus dem Fell führt zu schweren Verdauungsstörungen Achten Sie auf Gefahrenquellen wie Stromkabel, Teppichfransen, Plastikmaterialien und giftige Pflanzen